IKSLetter

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Nun kommt die ISO-Norm für Manager

So titelte die NZZ am Sonntag und meint damit die bevorstehende Einführung der ISO-Norm 37000 «Governance of Organizations».

«Erstmals existieren einheitliche Prinzipien, welche die soziale und ökologische Verantwortung der Führungspersonen klar festhalten.»

Dass die Einhaltung von ISO-Normen freiwillig ist, soll nicht darüber hinweg­täuschen, dass sie keine Bedeutung hätten.

Erinnern Sie sich, wann die ISO-Norm 9001 für Qualitätsmanagement eingeführt wurde? Vor 30 Jahren. Damals hat das kein einziges KMU oder die öffentliche Verwaltung interessiert. Das hat sich grundlegend geändert.

Kunden-Lieferanten- und Investoren-Kapitalverwender-Beziehungen kommen heutzutage ohne Regeln kaum mehr aus.

Vorbei sind die Tage mit reinen Vertrauensbeziehungen.

Wer die ganze Entwicklung zementiert, sind die Gerichte. Sie wenden immer öfters sog. «Soft Law» an – nicht direkt aber bei den Argumenten zur Anwendung von Rechtsnormen bei bestimmten Sachverhalten.

Praxis-Tipp: Anstatt sich gegen neue «freiwillige» Normen zu sträuben, werden Sie zum Vorreiter. Überprüfen Sie Ihre Organisation. Führen Sie schon mal das ein, was passt – zusammen mit einem IKS, das strukturelle und materielle Unabhängigkeit garantiert.

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