Automatische Einreihung - Wie der Bus aufs richtige Gleis kommt

Endlich kommt Unterstützung auch fürs Depot

 

Die automatische Regelung von Einfahrt, Einreihung und Ausfahrt ist ein weiterer Schritt der Modernisierung des Busbetriebs. Was lange vernachlässigt wurde kommt heute mit modernsten technischen Hilfsmitteln daher.

 

Natürlich war es meistens schon irgendwie übersichtlich. Und die Chauffeure haben es verstanden. Das grosse Planungsbrett mit den Fahrzeugen, den Touren, den Steckern und Klebezetteln. Aber man wurde den Verdacht nicht los, es könnte im 21. Jahrhundert andere, bessere und für die Fahrer und Schlosser doch einfachere Lösungen geben.

 

Die Idealvorstellung: Einfahrt

 

Man stelle sich vor. Ein Bus fährt ein, erst einmal durchs Eingangstor auf den Platz und evtl. zur Wäsche. Dabei wird er automatisch identifiziert und registriert.

 

Das ist technisch topaktuell machbar und keine Hexerei. Schliesslich macht das jeder Skilift beim Drehkreuz mit der Wochenkarte (die Technik dazu heisst RFID).

 

Jetzt berechnet jemand das optimale Gleis im Depot, auf das der Bus fahren sollte. Nicht allzu kompliziert, das machen wir heute im Kopf. Dafür gibt es Präferenzen je Bustyp, je Umlauf usw. Allerdings wird es nun schon eher eine Rechnerei. Aber wozu haben wir Computer.

 

Sogleich erscheint auf einer grossen Tafel über den Toren die Anzeige wohin der Bus einfahren soll. Ist er auf dem Gleis kann man ihn noch mal identifizieren (automatisch mit RFID) wenn man will.

 

So oder so. Man hat immer eine aktuelle Übersicht, welcher Bus wo steht.

Das ist swissaxis BeDips®Depot, eine exklusive Neuerung in der Schweiz.

 

Im Depot: Raus und zurück

 

Da stehen sie nun, die Busse. Dazu kommen Zugänge aus Reserve und Werkstatt. Im Gegenzug gibt es Abgänge durch Extrafahrten und Werkstatteingänge. Alles kommt in die Planungsübersicht.

 

Die Fahrer im Einsatz finden ihre Busse sofort mit Linie/Ziel, Fahrzeug und Fahrzeugtyp auf der Anzeigetafel. Um den Wagen zu übernehmen ist ein Klick auf einem Bildschirm oder auf die grossen Anzeigen zu machen. Dafür gibts extra-grosse Flachbildschirme und Anzeigetafeln.

 

Die tatsächliche Ausfahrt kann beim Tor wiederum durch RFID kontrolliert werden.

 

Und bereits werden die erwarteten Rückkehrer angezeigt. Wie und wann sie tatsächlich kommen zeigt sich bei der Durchfahrt des Eingangstors (RFID sei Dank). So ist der Kreislauf perfekt.

 

Der Hintergrund

 

Das Ganze läuft als sichere SSL-Webapplikation. Keine Installation, keine Server, keine komplizierte Oberfläche.

 

Im Hintergrund werden Busse, Bustypen, Linien, Umläufe und Kurse verwaltet. Dazu gehören mehrstufige Präferenzen für Gleise aufgrund von Bustypen, Umläufen und Linien.

 

Es gibt Unterstützung für Reserven zum Fahrdienst und umgekehrt, für Fahrzeugwechsel wegen technischen Defekten auf der Strecke und vieles andere mehr.

 

Fährt ein Bus mal anders als geplant, so ist eine manuelle Korrektur im System leicht gemacht.

 

Das Ergebnis

 

swissaxis BeDips®Depot sieht fast aus wie das alte Planungsbrett. Manchmal sogar genauso gross mit den extra-grossen Flachbildschirmen und Anzeigetafeln.

 

Nur ist das neue Planungsbrett beweglich, aktualisiert sich dauerndvon selbst und hat immer genau die neuste Information verfügbar. Ein weiterer Teil des Busbetriebs ist im 21. Jahrhundert angekommen. Den Chauffeuren gefällt’s, sie haben es leichter. Werkstatt und Depot freuen sich, die Busse bleiben wo sie sind, am richtigen Ort. Und die Unternehmensleitung ist zufrieden. Kosten können gesenkt werden.

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Dr. Theo Altorfer ist Oekonom und Geschäftsführer von swissaxis AG. swissaxis ist Hersteller von Informatik-Produkten zur Optimierung von spezialisierten Geschäftsprozessen.

 

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